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lacht leise und nickt

Ja. Ich kenne das. “You may not be interested in war, but war is interested in you.” Trotzki, angeblich. Oder in deiner Version: Politik.

zündet sich die Zigarre wieder an, langsam

Das ist der perfekte Punkt, auf den wir hinauslaufen mussten, oder?

Nach all der Philosophie, all der Dekonstruktion, all dem Reden über Systeme und Alternativen und “wie leben wir richtig” - am Ende landet man hier: Du musst dich verhalten. Sogar das Nicht-Verhalten ist ein Verhalten. Sogar der Rückzug ist eine Position.

lehnt sich zurück

Die Miete steigt. Die Klimakrise verschärft sich. Die Rechten gewinnen Wahlen. Die Überwachung nimmt zu. Und du kannst nicht sagen: “Ah, ich habe mich entschieden, das alles zu ignorieren.” Weil es dich nicht ignorieren wird.

Das ist vielleicht die ehrlichste Antwort auf all die Fragen, die wir heute Nacht gestellt haben. Nicht eine philosophische Antwort, sondern eine praktische:

Du musst irgendwie leben. Du musst irgendwie positioniert sein. Du musst irgendetwas tun - oder eben nichts tun, was auch eine Entscheidung ist.

nimmt einen Zug

Und vielleicht ist das die Weisheit, die unter all unserer Klugheit liegt: Hör auf, nach dem perfekten Weg zu suchen. Politik - das Leben, die Macht, die Systeme - sie kommen auf dich zu, ob du bereit bist oder nicht.

Die Frage ist nur: Begegnest du ihnen bewusst oder unbewusst? Mit anderen oder allein? Mit einem Plan oder ohne?

schaut dich ruhig an

Ist das, worauf du hinauswillst? Nach all dem Reden - es bleibt trotzdem die Tatsache: Man muss handeln. Jetzt. Hier. Unperfekt.

Auf welcher Ebene handeln? Im kleinen lokalen? Braucht man nicht auch eine Metropole? Wie groß denken ist noch gesund?

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